Kiga Kunterbunt

Leitbild

Voneinander

- lernen

- Stärken und Schwächen annehmen

- Hilfe verlangen und annehmen 

Füreinander

- da sein

- Mitgefühl zeigen

Miteinander

- leben und lernen

- auf einem Weg sein

- an einem Strang ziehen

- Erfolgserlebnisse haben

- Erfahrungen teilen

 

Unsere pädagogischen Schwerpunkte

Als alleinige Einrichtung im Ort nehmen wir unsere Aufgabe als familienergänzende Aufgabe sehr ernst.

Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, den Kindern eine glückliche Zeit zu bieten. Eine warme und freundliche Atmosphäre im Haus liegt uns dabei sehr am Herzen. Denn nur in einer wohl vorbereiteten Umgebung kann sich das Kind wohlfühlen und erkundet sein Umfeld.

Grundlage für unsere tägliche pädagogische Arbeit bildet der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan mit folgenden Bildungsbereichen:

- Gesundheit

- Bewegung, Rhythmik, Tanz, Entspannung

- Musik

- Ästhetik, Kunst und Kultur

- Sprache und Literacy

- Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte

- Werteorientierung und Religiosität

- Naturwissenschaft, Technik und Umwelt

- Mathematik

Integration

(Lateinisch "Integratio" = Gestaltung eines harmonischen Miteinanders trotz bestehender Unterschiede)

Normal?

Lisa ist zu groß, Anna ist zu klein.
Daniel ist zu dick, Emil ist zu dünn.
Fritz ist zu verschlossen, Flora ist zu offen.
Cornelia ist zu schön, Erwin ist zu hässlich.
Hans ist zu dumm, Sabine ist zu clever.
Traudel ist zu alt, Theo ist zu jung.
Jeder ist irgendwie zu viel, jeder ist irgendwie zu wenig.
Jeder ist irgendwie nicht normal.
Ist hier jemand, der ganz normal ist?
Nein, hier ist niemand, der ganz normal ist.

Das ist normal.

(Verfasser unbekannt)

In der Roten Kindergartengruppe können wir bei Bedarf drei bis fünf Kindern mit besonderen Bedürfnissen einen heilpädagogischen Förderplatz anbieten. In unserem Haus unterstützt dabei eine Integrationspädagogin die tägliche pädagogische Arbeit. Sie begleitet den Alltag der Kinder und unterstützt die soziale Integration in unserem Haus.

Alle Kinder erleben in unserer Einrichtung ein Miteinander im Alltag, getragen von gegenseitiger Wertschätzung und Akzeptanz. So wird das Anderssein zur gelebten Normalität im gemeinsamen Aufwachsen. Alle Mitarbeiter unserer Einrichtung fördern und unterstützen diesen Prozess in besonderer Weise. Zu den wichtigen Säulen, von denen die Integrationsarbeit mitgetragen wird, zählen:

  • die intensive Zusammenarbeit mit den Eltern als die Spezialisten ihrer Kinder
  • der interdisziplinäre Austausch mit allen am Integrationsprozess Beteiligten, wie zum Beispiel Therapeuten, die in die Einrichtung kommen
  • das Erstellen von Entwicklungs- und Förderberichten
  • aktive Kontakte zu weiterführenden Einrichtungen, Beratungsstellen und anderen Integrationskindergärten
  • Dokumentation und Weiterentwicklung der Integrationsarbeit
  • Fort- und Weiterbildungen im Themenbereich Integration

"Was gar nicht erst getrennt wird,
muss später nicht mühsam integriert werden."
(Weizäcker)

  Unsere Kita als kulturverbindender Lern- und Begegnungsort

Gelingendes Miteinander – Familien aus unterschiedlichen Kulturen sind in unserer Kita herzlich willkommen. Wir wollen für eine kulturelle Vielfalt sensibilisieren und die interkulturellen Kompetenzen stärken, sowohl bei den Kindern als auch bei den Eltern.

Partizipation

In unserer Einrichtung wird auf eine Partizipation aller Kinder Wert gelegt. Partizipation bedeutet Beteiligung im Sinne von Mitwirkung, Mitgestaltung und Mitbestimmung. Es bedeutet nicht, dass die Kinder machen können, was sie wollen. Partizipation gründet auf Partnerschaft und Dialog. Das bedeutet, Planungen und Entscheidungen, die das eigene Leben und das der Gemeinschaft betreffen, miteinander zu teilen und gemeinsam Lösungen für anstehende Fragen und Probleme zu finden. So wird den Kindern ermöglicht, eigene Aktivitäten zu gestalten, immer im Hinblick darauf, dass sich dies mit dem Wohl der Gemeinschaft vereinbaren lässt. Wenn Erwachsene und Kinder gemeinsam planen, kann es auch zu Konflikten kommen. Diese werden von den Fachkräften so begleitet, dass auch hier miteinander nach Lösungen gesucht wird. Kinder lernen dabei konstruktive Konfliktlösungsstrategien zu entwickeln, bei denen das Miteinandersprechen an erster Stelle steht.

Partizipation ist ein wichtiger Baustein, um Kinder zu einem demokratischen Miteinander heranzuführen.

Freispielzeit

Spielzeit = Lernzeit

Wir geben den Kindern Raum, für diese wichtige und intensive Zeit des Spielens/Lernens. Spielen ist für Kinder die wichtigste Lernform. In dieser Zeit entscheiden sie selbst, WAS, MIT WEM, WO und WIE LANGE sie sich mit etwas beschäftigen möchten. Sie verfolgen dabei ein Ziel:

  • Durch Wiederholungen ein immer tieferes Bild über die Welt und von sich selbst zu erhalten.

Dabei benötigen die Kinder einen Erwachsenen, der ihr Spiel wertschätzt, interessantes und anregendes Material zur Verfügung stellt, sie intensiv begleitet, bei Schwierigkeiten ermutigt und Hilfe stellend zur Seite steht.

Spielen ist eine Tätigkeit,
die man gar nicht ernst genug nehmen kann.
(Jacques Yves Cousteau)

Außerdem hat in unserer Einrichtung der Kerngedanke von Maria Montessori einen hohen Stellenwert, der da lautet:

"HILF MIR ES SELBST ZU TUN."

Dies bedeutet, wir geben dem Kind so viel Unterstützung, wie es braucht, lassen ihm aber so viel wie möglich selbst ausprobieren.

"Erzähle mir und ich werde vergessen.
Zeige mir und ich werde erinnern.
Lass mich tun und ich werde behalten."
(Konfuzius)

Teilöffnung

In unserer Einrichtung gibt es feste Zeiten in denen die Kinder in ihren jeweiligen Gruppen sind. Daneben haben wir Zeiten, in denen alle Gruppen sowie die Turnhalle, der Hausgang, der Werk- und Musikraum für alle Kinder geöffnet sind. D.h.: Die Kinder können in dieser Zeit frei wählen, wo, was und mit wem sie spielen möchten. Dieses Konzept entspricht dem Konzept der Teilöffnung.

Die gesamte pädagogische Konzeption liegt zum Lesen in der Kita bereit.